DIE IDEE

Musikalische Lesungen sind bekannt und bewährt. Die Musik ist dabei oft Teppich und Unterstützung der Texte, die statisch und von einer Position -zumeist sitzt der Vortragende dabei am Tisch und hinterm Mikro - vorgetragen werden. Britta Roscher und Gabriela Zorn wollen mit ihren musikalischen Lesungen neue Wege gehen. Ihr Konzept ist ein szenisches. Die Programme sind voller Überraschungen, publikumsnah und direkt. Dabei ist beiden Künstlerinnen wichtig, eine Synergie zwischen literarischem Inhalt, szenischem Vortrag und musikalischer Sprache herzustellen. So sind sie ständig auf der Suche nach neuen Ansätzen mit geschriebenem Wort umzugehen und präsentieren augenzwinkernd Fundstücke von besonderem Wert. Mittlerweile ist das Repertoire von Gabriela Zorn und Britta Roscher auf drei Programme angewachsen - unterschiedlichster Art und Inhalt, aber immer mit szenischem, berührendem und spannendem Fundament.

Bisher sind folgende Lesungen entstanden:

1996 - "Ich rede vom Ende der Nacht"
ausgewählte Lyrik der persischen Dichterin Forugh Farrochsad.

1999 - "Ungehört - Ein musikalischer Seiltanz für Flöte und Stimme"
Jean Genets Prosagedicht "Der Seiltänzer" trifft musikalische Avantgarde von Hosokawa, Dick, Offermans, Scelsi u.a.

2000 - "Auspacken!"
Grotesken für Flöte und Stimme
Aktualisiert am: 01.05.2006
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