Auspacken!Grotesken für Flöte und Stimme Wenn ein Mensch in Papier gewickelt wird und er sich wieder befreit, passieren die seltsamsten Dinge: Ein Lachchor wird angestimmt, einer Amsel werden die Beine ausgerissen, neugierige alte Frauen lehnen sich zu weit aus dem Fenster, fallen heraus und zerschellen, Steine erwachen zum Leben und schwarze Engelsflügel schweben von der Decke. Auspacken! das neueste Projekt von Britta Roscher und Gabriela Zorn und wohl das theatralste. Es wurde im Juni 2000 im Rahmen des Festivals !marx attrax - culture goes karl-marx-allee" in Berlin uraufgeführt und zeigt die beiden von ihrer komischen und grotesken Seite. Und die ist voll von Seifenblasen, Spritzpistolen und viel Spielfreude. Rasant bewegt sich Gabriela Zorn zwischen absurden Texten und Lautmalereien. Mal leise, mal laut, mal singend, mal sprechend präsentiert die Schauspielerin Einblicke in die absurde, anarchistische Welt eines Daniil Charms, Kurt Schwitters oder Hans Arp. Und das Ganze kongenial begleitet von Britta Roscher an den Flöten. Mit Tangos von Piazzolla, Vogelgezwitscher von Klaus Huber und groovigen Improvisationen bringt sie nicht nur ihre Kollegin zum Tanzen, sondern auch das Publikum in Stimmung. - Ein Abend zum Lachen und Zer-Lachen, komisch, clownesk mit schwarzen Pointen, wilder Musik und wirklich guten Lebenstipps: "Ein Mensch schlief von jungen Jahren bis ins hohe Alter immer auf dem Rücken und mit über der Brust gekreuzten Armen. Schließlich starb er dann auch. Deshalb - schlaf' auf der Seite!" |